Frauenhauskinder.de

Für viele Mütter und Kinder ist ihr Zuhause kein sicherer Ort. Kinder erleben Häusliche Gewalt mit oder sind selbst direkt betroffen. Sie wachsen in Sorge um ihre Mutter oder Geschwister auf, fühlen sich hilflos, ängstlich und ohnmächtig.

Sie bewahren ein Familiengeheimnis, das sie schwer belastet. Ihre kleinen Schultern tragen ein viel zu schweres Gepäck. Partnerschaftsgewalt betrifft damit auch Kinder. Jede vierte erwachsene Person gibt in einer Bevölkerungsumfrage an, in der Kindheit Gewalt gegenüber einem Elternteil miterlebt zu haben. Jährlich finden etwa 16.000 Kinder mit ihren Müttern Schutz in einem der ca. 400 Frauen- und Kinderschutzhäuser in Deutschland. Die Gewalt in der Familie hinterlässt tiefe seelische Wunden und gefährdet die Entwicklung und Gesundheit der Kinder.

Frauenhäuser schützen auch Kinder. Sie sind sichere Zufluchtsorte, in denen die Kinder auf Gleichaltrige treffen, die Ähnliches erlebt haben. Hier können sie sich anvertrauen und das Erlebte verarbeiten. Hier können sie sich erholen und wieder Kind sein. Hier finden sie Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit. Hier sind Gewalterfahrungen kein Tabu. Durch traumapädagogische und kindzentrierte Angebote werden Kinder im Frauenhaus professionell begleitet, bestärkt und beschützt. 

Vielen Einrichtungen fehlt es jedoch an Mitteln, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Das möchten wir mit Ihrer Hilfe ändern. Spielmaterialien, Ausflüge, kindgerechte Räume und Ansprechpersonen nur für Sie – all das wird benötigt, damit aus einem Zufluchtsort ein vorübergehendes Zuhause wird. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir kindersichere Orte mit Platz für Spiel, Bewegung und Entspannung schaffen und damit betroffene Kinder stärken und empowern.

Unsere Vision: Kinder sollen im Frauenhaus und danach, sicher aufwachsen und sich eine gewaltfreie Zukunft aufbauen können.

Denn: Gewalt hinterlässt Spuren –
Hilfe aber auch!

Zum Gedicht

Helfen Sie uns,
Kinder in Frauenhäusern zu unterstützen

Schenken Sie diesen Kindern wieder Leichtigkeit und Lebensfreude!
Spenden Sie hier für Kinder im Frauenhaus:

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  • Spielmaterialien in Frauenhäusern (Tobematten, Entdeckerwände, Softbausteine etc.)
  • Kindgerechte Ausstattung in Frauenhäusern (Wickeltisch, Kinderwagenstellplatz, Klettergerüst,
    Roller und Fahrzeuge, Hochbeete, Jugendraum, Hausaufgabenecke etc.)
  • Kosten für Ausflüge mit Kindern in Frauenhäusern (Eintrittspreise und Anfahrt für Freizeitparks,
    Schwimmbäder, Kletterparks, Bauernhöfe etc.)
  • Honorarkosten für Traumapädagogische, Musik-, Kunst-, Sport- oder Erlebnispädagogische
    Angebote (Selbstverteidigungskurse, Tiergestütze Angebote, Kinder-Yoga-Gruppe etc.)
  • Organisation von Fortbildungen für Kinderfachkräfte in Frauenhäusern (Traumapädagogik, Mutter-
    Kind-Beziehung, Kinderschutz etc.)
  • Entwicklung von pädagogischen Materialien zur Arbeit mit betroffenen Kindern (Kartensets, Poster, Arbeitshefte)

Informieren Sie sich in unserem Fachkräfteportal www.sicher-aufwachsen.org, wie sie betroffene Kinder unterstützen können. Schicken Sie das Video, einer Person aus Ihrem Netzwerk weiter, die mit betroffenen Kindern zu tun hat.

Machen Sie uns bekannt! Helfen Sie mit, die Aktion zu verbreiten!

Auf www.sicher-aufwachsen.org finden Sie dazu die passenden Materialien. Sie können sie selbst ausdrucken oder herunterladen und dann überall dort verteilen, wo es wichtig ist.

Damit Kinder in Frauenhäusern sichtbar sind. Damit noch mehr Menschen über häusliche Gewalt nachdenken. Und damit Kinder besser geschützt werden.

Es ist nicht einfach, den Gedanken zuzulassen, dass Kinder und Jugendliche in ihrem Zuhause nicht sicher sind und Gewalt (mit)erleben müssen. Die Vorstellung ist unangenehm und wir denken vielleicht, das ist privat. Aber Kinder können sich nicht alleine schützen. Und häusliche Gewalt geht uns alle an.

Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder geschieht am häufigsten im eigenen Zuhause und Bekanntenkreis. Kinder haben ein 2-3fach höheres Risiko, Gewalt zu erleben als Erwachsene. 24% der Bevölkerung haben in ihrer Kindheit Gewalt zwischen ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten miterlebt.

Ungefähr 16.000 Kinder finden pro Jahr im Frauenhaus Schutz. Von häuslicher Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche weisen eine fünf Mal höhere Rate behandlungsbedürftiger Verhaltensauffälligkeiten auf.

Die Wahrscheinlichkeit steigt bei betroffenen Kindern und Jugendlichen signifikant, als Erwachsene selbst Gewalt in Beziehungen auszuüben oder von dieser betroffen zu sein.

LeSuBiA – Lebenssitutaion, Sicherheit und Belastung im Alltag

Bundesweite Frauenhausstatistik

Spendenprojekt Frauenhaushund

Frauenhaushund stärkt Kinder

Das Projekt richtete sich an die Kinder und Jugendlichen des Frauenhauses Fulda. Im Mittelpunkt stand der gezielte Einsatz des Therapiehundes Theo, der von einer Mitarbeiterin zum Therapiehund ausgebildet wurde. Einmal wöchentlich begleitete Theo die pädagogische Arbeit und unterstützte die Kinder dabei, Vertrauen, Stabilität und Wohlbefinden zu stärken. Ergänzend wurden ein „Theo-Pass“ sowie Auswertungsbögen entwickelt, mit denen Kinder, Jugendliche und ihre Mütter das Projekt bewerteten. Regelmäßige Teamgespräche dienten der Reflexion und Weiterentwicklung des Hundeinsatzes im Frauenhaus.

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Spendenpostkarte Baumhaus mit Kindern

Wir bauen ein Baumhaus 

Das Projekt richtete sich an Kinder und Jugendliche im Alter von etwa 8 bis 14 Jahren. Teilnehmen konnten sowohl Kinder, die im Frauenhaus lebten, als auch solche, die in den Monaten zuvor ausgezogen waren. Im Mittelpunkt des Projekts stand der gemeinsame Bau eines Baumhauses auf dem Gelände der „Stadttiger e.V. Marl“. Zur Vorbereitung lernten die Teilnehmenden den Werkstoff Holz kennen und konnten handwerkliche Fertigkeiten wie Sägen und Schnitzen ausprobieren. Ergänzt wurde das Programm durch gemeinsame Aktivitäten wie das Entzünden eines Lagerfeuers, Kochen am Feuer und Klettern im Niedrigseilgarten.

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Spendenprojekt Das starke Kind - Kind im Judoanzug

Das starke Kind

Das Projekt richtete sich an die Kinder eines Frauenhauses und umfasste erlebnispädagogische Ausflüge während der Schulferien. Auf dem Programm standen unter anderem Schwimmen, Bouldern, Trampolinspringen, ein Selbstverteidigungskurs, ein Kinderkochkurs, Eselreiten sowie ein Besuch der Therme. Durch die abwechslungsreichen Bewegungs-, Entspannungs- und Ernährungsangebote konnten das Wohlbefinden der Kinder gefördert und ihr Selbstvertrauen gestärkt werden. Die gemeinsamen Erlebnisse stärkten zudem soziale Kompetenzen und sorgten für positive Erfahrungen im geschützten Rahmen.

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